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Dienstag, 29. April 2014

Viereinhalb Wochen

Constanze Bohg
Viereinhalb Wochen
Pattloch


Autor: Constanze Bohg ist 1979 geboren und wuchs in der Oberlausitz auf. Nachdem sie ihr BWL-Studium beendet hatte, arbeitete Sie als Abteilungsleiterin. Sie ist seit 2006 mit ihrem Mann Tibor Bohg verheiratet.

Ich musste lange überlegen wie ich mit diesem Buch umgehen soll, vor allem auch bezüglich der Rezension, da es sich hierbei um ein Thema handelt, welches wohl jedem an die Nieren geht.
Wir würdest du reagieren, wenn du die Wahl hättest ob dein Kind Leben oder aber sterben soll?! Ich glaube das kann sich kaum jemand vorstellen von uns, was ich persönlich auch gut so finde.
Jedoch hat es nicht jeder so leicht, denn was als Glück für Familie Bogh begann, Endete wenig später in einer Geschichte, wie sie trauriger hätte nicht sein können.
Die Nachricht das Constanze schwanger ist macht Sie und ihren Mann Tibor zu den glücklichsten Menschen auf der Welt, jedoch hält dieses Glück nicht lange an denn sie erfahren das ihr ungeborenes Kind eine unheilbare Krankheit hat.
Diese Diagnose ändert für beide das Leben, wo anfangs ein normaler Tagesablauf war ist für beide plötzlich ein nicht enden wollender Alptraum, in dem sich beide für Leben oder Tot des Kindes entscheiden müssen.

Cover: Das Cover ist in einem schlichten Blau gehalten und wird nur von einer Wolke durchbrochen. Das passt meiner Meinung nach perfekt zum Thema des Buches. Glaube, Gott und vieles mehr passen zum Himmel und bilden damit ein tolles Zusammenspiel.

Fazit: Dieses Buch ist es echt Wert gelesen zu werden. So viel Trauer und Mitgefühl habe ich schon lange nicht gefühlt. Ich gebe es zu, hier und da kullerte sicherlich auch eine kleine Träne die Wange hinunter, ich denke aber das wird jedem passieren der dieses Buch liest. Es regt zum Nachdenken an, das schaffen bei weitem nicht viele Bücher und 19,99 sind bei weitem nicht die Welt für ein solchen Buch.

Klappentext: Constanze ist in der 14. Schwangerschaftswoche, als bei ihrem ungeborenen Sohn eine unheilbare Krankheit diagnostiziert wird. Damit steht eine Frage im Raum, die die werdenden Eltern an die Grenzen ihrer Belastbarkeit führt: Soll Constanze das nicht lebensfähige Kind austragen, oder soll sie die Schwangerschaft durch eine Abtreibung beenden? Viereinhalb Wochen braucht das Paar, bis die Entscheidung getroffen ist – viereinhalb Wochen, in denen die beiden sich selbst, ihren Glauben, ihr Leben, ihre Umwelt hinterfragen; viereinhalb Wochen, in denen sie sich informieren, reden, streiten, schweigen, weinen. Bis endlich feststeht: Sie wollen ihren Sohn zur Welt bringen. Julius Felix wird am 23. August 2011 geboren. Er lebt nur zwei Stunden.


Titel:Viereinhalb Wochen
Autor: Constanze Bohg
Seiten: 248
Verlag: Pattloch
Preis: 19,99
ISBN:  978-3-629-13023-5

Kommentare:

Eva Katharina hat gesagt…

Wow das Buch klingt toll! Was ist das denn für eine unheilbare Krankheit? Oder wird sie im Buch gar nicht bekannt?
Das ist auf jeden Fall ein hartes ethisches Dilemma, da hat man sicher dran zu nagen, wenn man in der Situation ist.
Das Cover finde ich auch toll gewählt, passend zum Thema.
Tolle Rezension, das Buch kommt auf meine Liste :)

Heinz Peter B hat gesagt…

Das Kind hat einen offenen Schädel, wodurch das Gehirn nicht im Schädel bleibt.

Michelle Früh hat gesagt…

Ohjee das ist ja übel..
Das ist wirklich sehr schwierig.
Bestimmt ein sehr tolles und ergreifendes Buch
Alles liebe
Michelle