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Montag, 29. Februar 2016

Höhlenbiest

J. H. Maag
BdB
J. H. Maag
Höhlenbiest

Autor: J. H. Maag (*1969) hat Soziologie, Biochemie und Public Health studiert. Sie war in verschiedenen Organisationen im Bildungs- und Gesundheitsbereich tätig. Heute arbeitet sie als Projektmanagerin für einen medizinischen Expertenverein. Als Autorin ist es ihre Leidenschaft, für ihre Leserinnen und Leser spannende Unterhaltung in einer Kombination aus Wissenschaft und Abenteuer zu schaffen. „Höhlenbiest“ ist ihr Debütroman. (Quelle: J. H. Maag)

Marla kehrt mit Ihrer Arbeitskollegin, Florentine von Ecuador zurück. Dort waren die beiden für das Wissenschaftsmagazin Zeta unterwegs, für Recherchen. In Ihrer kleinen Wohnung angekommen, kommt Florentine auf Marla zu und weißt Sie darauf hin, dass eine Nachricht für Sie auf dem Anrufbeantworter ist. Marla hört den Anrufbeantworter ab und findet, neben einigen anderen Nachrichten auch eine von Janica Bogatain. Diese redet etwas von einer zoologischen Sensation. In einer zweiten Nachricht von Janica, bekommt Marla ein Passwort genannt, welches Ihr später noch sehr hilfreich sein soll.

Das Buch besteht aus 51 Kapiteln und einem Prolog. Die Kapitelangabe ist dabei sehr schlicht und besteht nur aus der Angabe des Kapitels, welches dick gedruckt ist. Der Prolog ist recht kurz, weckt aber die Neugier weiterzulesen. Die Geschichte entwickelt sich dabei aber leider etwas zäh und kommt bis zum Ende kaum in Fahrt. Die Charaktere werden kaum durchleuchtet, weshalb man keine richtige Bindung zu den Charakteren aufnimmt. Trotzdem schafft der Autor es, dass man Weitelesen möchte. Dazu trägt aber auch bei, dass sich das Buch sehr leicht und flüssig lesen lässt. Mit Svenssons Haltung am Anfang, haben wir auch einen kleinen Spiegel der Gesellschaft. Was wir nicht kennen und potenziell gefährlich ist, muss getötet werden.
Leider entwickelt sich die Story im letzten Drittel zum negativen. Denn da bekommen wir es mit sehr viel Fantasy zu tun. An sich kein Problem, jedoch handelte es sich bis dahin um einen relativ realen Thriller. Außerdem finden wir am Ende sehr viele biologische Wörter (z. B. Metamorphose, Mutation, …), dies könnte zu biologisch weniger interessierten Menschen, zu verständlichkeitsproblemen führen.
Außerdem zieht sich das Ende auch etwas, denn wir bekommen es mit vielen Lösungsansätzen zu tun, die alle nach hinten losgehen. Leider laufen diese auch immer nach demselben Muster ab (Lösung gefunden, Lösung wird geklaut, neue Lösung suchen).

Cover: Das Cover ist in grau gehalten und auf der Rückseite in Schwarz. Wir sehen außerdem ein schwarzes Tier mit lila Flecken auf dem Cover. Damit nimmt das Cover auch direkten Bezug zum Inhalt des Buches, denn darin geht es um eben dieses Tier. Leider ist der Titel des Buches ebenfalls in grau geschrieben und hebt sich so kaum vom Cover ab.

Fazit: Höhlenbiest ist trotz all den kleinen Kritikpunkten ein durchaus gelungener Thriller. Leider haben diese kleinen Kritikpunkte darf gesorgt, dass ich nur 3 Sterne vergebe und nicht die 4, die es auch verdient hätte.. Wer auf nicht ganz reale Erklärungen und Wunder steht, ist mit diesem Buch auch gut beraten. Ein gelungenes Debüt, dass mit 3/5 Sternen belohnt wird.

Klappentext: Ein geheimes Forschungsprojekt, dessen Resultate verschollen sind. Ein Wesen, das es eigentlich nicht geben darf. Ein uraltes Geheimnis, das die Menschheit für immer verändern könnte. Eigentlich möchte Marla Fumeaux, Wissenschaftsjournalistin aus Genf, nur endlich ausspannen und die Füße hochlegen, nachdem sie von der anstrengenden Reise zu den Galapagosinseln zurück ist. Doch eine mysteriöse Nachricht auf ihrem Anrufbeantworter schreckt sie auf. Wenig später stellt sich heraus, dass die Anruferin, eine befreundete Zoologin, die an Grottenolmen forschte, unter rätselhaften Umständen zu Tode kam. Marla reist auf eigene Faust nach Slowenien, um der Sache auf den Grund zu gehen. Sie gerät in ein Abenteuer, das sie tief unter die Erde führt – auf die Spur eines Wesens, das weitaus größer und gefährlicher ist als ein Grottenolm … (Quelle: J. H. Maag)
       
Titel: Höhlenbiest
Autor: J. H. Maag
Genre: Thriller
Verlag: SelfPublishing
Preis: 11,99 (Amazon)
ISBN: 978-1519710925
Seiten: 382

1 Kommentar:

Steffi hat gesagt…

Huhu,
danke dir für deinen Kommentar. Da musste ich auch direkt bei dir mal schauen kommen, was du zu diesem Buch schreibst.
Allerdings Fantasy hätte ich da jetzt nicht reininterpretiert. Wer weiß, was in den Tiefen der Höhlen wirklich lebt. :D

Ganz liebe Grüße
Steffi