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Verrückte Weihnachten

©Columbia Tri-Star Filmgesellschaft mbhH
Verrückte Weihnachten

Regie: Joe Roth
Schauspieler (Auszug): Tim Allen, Jamie Lee Curtis, Julie Gonzalo, Dan Aykroyd
Filmlänge: ca. 98 Minuten
Altersfreigabe: FSK 0
Erscheinungsjahr: 2004
Genre: Drama, Komödie

Die Tochter von Luther und Nora Krank beschließt für ein Jahr nach Peru zu fliegen. Ihre Mutter ist über diese Tatsache, dass Weihnachtsfest dieses Jahr ohne Blair verbringen zu müssen, weniger erfreulich. Schließlich währe es das erste Fest seit 23 Jahren ohne Ihre Tochter. Ihr das sieht darin jedoch eine große Chance Weihnachten dieses Jahr “ausfallen” zu lassen und das Geld lieber für einen Luxusurlaub auszugeben. Er bespricht diesen Plan mit seiner Frau, die damit einverstanden ist. Jedoch stellt sich schnell raus, dass nicht jeder mit dieser Entscheidung einverstanden zu sein scheint.

Der Film spiegelt ein typisches Bild einer amerikanischen Gemeinde wieder. So schmückt jeder sein Haus und alle Nachbarn kommen zu einem Weihnachtsfest zusammen. Nichts kann man machen, ohne dabei von den Nachbarn gesehen zu werden. Dies wirkt teilweise jedoch etwas sehr überspitzt.
Der Film kann mit durchaus hochkarätigen Schauspielern auffahren. Mit Tim Allen und Dan Aykroyd finden wir sogar welche, die eigentlich für tollen Humor und Lachen ohne Ende stehen. Leider ist das bei diesem Film nicht ganz so der Fall. Wir finden zwar Lacher, jedoch halten diese sich in Grenzen. Dafür kommt jeder Einzelne von Ihnen an und verursacht ein Lächeln.
Leider fand ich beim Schauen auch einige vermeintlichen Logikfehler (diese fallen zwar kaum ins Gewicht, erwähnen möchte ich sie jedoch schon). Wir sehen aufgehäuften Schnee an Straßen und Grundstücken, jedoch sehen wir nie das es schneit. Viel mehr sehen wir sogar das es regnet. Des Weiteren spritzt Luther in einer Szene den Bordstein nass, welcher darauf gefriert. Dies ist nicht ungewöhnlich, schließlich haben wir Winter. Jedoch ist die Straße sowie die anderen Bordsteine, von keiner Eisschicht überzogen. Was sich wiederum durch Streuen erklärt werden könnte, aber wenn das der Fall wäre, dürfte Luthers Plan auch nicht klappen. Aber wie gesagt, dies fällt nicht allzu sehr in Gewicht und wird von mir nur aufgeführt, weil es mir auffiel und dafür eine Review da ist.
Wo der Film anfangs noch etwas sehr hektisch war, wir er zum Ende hin wird der Film dann doch etwas sehr kitschig. Außerdem bekommen wir eine kleine Portion Fantasy geboten. War der Film bis dahin bodenständig, so bekommen wir es am Ende vermeintlich mit dem Weihnachtsmann zu tun. Dies tut dem Film aber kein Abbruch, denn es handelt sich nur um wenige Einstellungen am Ende.
Doch was wäre ein Weihnachtsfilm ohne etwas zu vermitteln. So vermittelt auch Verrückte Weihnachten eine Botschaft. Freunde sind wichtig. Außerdem sind sie in Notfällen füreinander da und man kann sich auf diese verlassen. Außerdem lernen wir noch, dass Egoismus nicht immer das beste Mittel ist.


Fazit: Verrückte Weihnachten ist genau das Richtige für die Vorweihnachtszeit. Er kann zwar nicht in vollem Umfang ein Feuerwerk der guten Laune auffahren, schafft es aber dann doch, für die Spieldauer zu unterhalten. Verrückter, chaotischer und hektischer Weihnachtsfilm, der leider nicht das Zeug zum Kultfilm hat. Von mir bekommt er die Note befriedigend.


genutzte Quellen:

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