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Montag, 24. November 2014

Das Skelett vom Bliesgau


Elke Schwab
Das Skelett vom Bliesgau
Conte-Verlag

Autor: Elke Schwab, 1964 in Saarbrücken geboren, arbeitete beim Sozialministerium im Bereich Altenpolitik. Heute lebt die Pferdeliebhaberin jenseits der Grenze in einem elsässischen Bauernhaus. Sie ist Mitglied der Autorenvereinigungen „Mörderische Schwestern“ und „Syndikat“. 
  
Die Zutaten für das regionale Gericht sind ein Ermittlerduo, ein Skelett und damit auch ein Mord und viele Rätsel. Dies gemischt ergibt also die Regionale Spezialität, doch ob diese auch jedem schmeckt?! das kläre ich im Verlauf der Rezension.
Das Buch beginnt gleich mit dem was einen Krimi ausmacht, dem Mord. Zumindest lässt dies sich erahnen, denn wir erfahren das ein Loch ausgehoben wird um dort eine Leiche zu "beerdigen".
Das war es auch schon fürs erste denn nun machen wir einen Sprung zu Kapitel 1 (von seeeehr vielen Kapiteln die noch folgen werden, das nehme ich vorweg). In diesem machen wird Bekanntschaft mit der Kriminalkommissarin Anke Deister, die mit ihrem Pferd Rondo einen Ausritt macht. Dieser verläuft jedoch nicht wie geplant und Anke wird von ihrem Pferd abgeschmissen und landet dabei auf einem Skelett. Damitt beginnt die Frage auch gleich woher dieses Skelett wohl stammen mag. Über diesen Unfall redet sie auch mit ihrem ehemaligen Chef Kullmann, welcher sich auch sofort für den Fund zu interessieren beginnt. Grund dazu ist ein alter Fall von Ihm, bei dem es keine Leiche gab.
An der Stelle klinke ich aus, denn Ihr sollt ja auch selber noch lesen, was mir persönlich nicht wirklich leicht viel. Das Buch ist langatmig und lässt sich auch nicht sonderlich gut lesen. Das Buch hat auf 273 Seiten 60 Kapitel, was ich sehr viel finde, damit ist es aber noch nicht genug denn dieses Buch ist zusätzlich noch in 11 Teile aufgeteilt (wobei die ersten 10 Teile relativ kurz sind und sich der 11 Teil über das halbe Buch streckt).

Cover: Das Cover ist gut gestaltet und spiegelt dank des Skelettes auch den Inhalt des Buches wieder. Dabei ist es aber sehr monoton in braun gehalten.

Fazit: Meine anfängliche Skepsis hat sich leider bestätigt, weshalb ich auch nicht direkt eine Empfehlung aussprechen möchte. Es ist kein schlechter Krimi, das möchte ich betonen ABER es geht auch deutlich besser. Die Autorin lässt also noch viel Platz nach oben übrig. Auch der Preis von 12,90 sind etwas viel, da es vergleichbare Bücher für 9,99 gibt.

Klappentext: Kriminalkommissarin Anke Deister wird bei einem Ausritt von ihrem Pferd abgeworfen und landet prompt auf einem Skelett – ein Fall für die Kriminalpolizei. Alle Indizien sprechen dafür, dass es sich dabei um die Knochen des Schriftstellers Ingo Landry handelt, der fünf Jahre zuvor als vermisst gemeldet wurde. Der Fall scheint bereits so gut wie gelöst – bis eine weitere Leiche
auftaucht, die ebenfalls als Ingo Landry identifiziert wird. Doch zu wem gehört dann das Skelett? Und wo war der Schriftsteller all die Jahre? Anke Deister, Erik Tenes und Ruheständler Kullmann machen sich auf die Suche nach Antworten und stoßen bei ihren Ermittlungen auf Schriftsteller, die bereit sind, für ihren Erfolg alles zu riskieren. In „Das Skelett vom Bliesgau“ erzählt Elke Schwab spannend, ironisch und mit vielen Überraschungsmomenten von Krimiautoren und Polizisten an Schauplätzen in Saarbrücken, Saarlouis und der Biosphärenregion Bliesgau.

Titel: Das Skelett vom Bliesgau
Autor: Elke Schwab
Seiten: 288
Verlag: Conte
Preis: 12,90
ISBN:  978-3-941657-14-4

1 Kommentar:

Nicole Minnie hat gesagt…

Das nenne ich ein Buch nach meinem Geschmack ^^. Klingt interessant und muss ich mir auf jeden Fall notieren und mal näher anschauen.

Schade allerdings, dass es dir nicht ganz so zugesagt hat. Aber ist auch alles Geschmacksache ^^

Liebe Grüße